Die Herkunft des Matcha Tees

Diese edle Grünteesorte wird als feines, grün schimmerndes Pulver verkauft. In Japan ist der Tee äußerst beliebt und wird für Teezeremonien verwendet. Gewonnen werden die Kräuter für das Getränk aus der Teepflanze Tencha, die vorwiegend in Japan und China angebaut wird.

Vor der Ernte werden die Bepflanzungen mit Netzen oder Matten eine Zeitlang beschattet. Dieses Verfahren führt zu einer Anreicherung der Inhaltsstoffe und fördert die charakteristische, leuchtend gründe Farbe.

Nach der Ernte der zarten Blätter werden diese mit Wasserdampf behandelt, getrocknet und zu Pulver verrieben. Je nach Erntezeit entwickelt der Tee bei der Zubereitung einen fruchtig-süßen oder leicht herben Geschmack.

Ist der Matcha gesundheitsfördernd?

Die Liste seiner heilsamen Wirkungen ist lang. Kein Wunder, dass er deshalb in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet wird. Der Tee enthält viele Catechine, das sind Flavonoide, die den Stressabbau im Körper fördern und den Schutz vor einigen Krankheiten begünstigen. Neue Studien lassen hoffen, dass sogar das Risiko von Alzheimer und Parkinson vermindert werden kann. Zudem enthält der Tee das Vitamin A, das für zahlreiche Körperfunktionen lebenswichtig ist, außerdem die Vitamine B, C und E.

Der Tee sollte kühl aufbewahrt werden, für diese Sorte ist der Kühlschrank durchaus geeignet. Außerdem muss das Pulver luftdicht verschlossen sein, damit die Inhaltsstoffe ihre beste Wirkung behalten und sich der intensive Geschmack nicht abschwächt. Da der Tee den Fettstoffwechsel anregt und harmonisiert, unterstützt er beim Abnehmen.

Ist Matcha Tee koffeinhaltig?

Das Getränk enthält Koffein, das früher in Tees als Teein bezeichnet wurde. Das enthaltene Koffein steigert einerseits die Konzentrationsfähigkeit, andrerseits regt es den Stoffwechsel an. Der Genuss dieses Tees eignet sich also während des Tages und während der Arbeit, weniger vor dem Schlafengehen. Im Vergleich zu Kaffee ist das Koffein gebundener, der Wirkstoff wird dadurch langsamer an den Körper abgegeben und wirkt nachhaltiger.

Die richtige Zubereitung

Wenn Sie das stilvolle Original-Set besitzen, arbeiten Sie mit Bambuslöffel und Matcha-Schale, ansonsten mit Teelöffel und Tasse. Für die Zubereitung des Getränks werden je trinkfertiger Portion knapp 2 Gramm feinen Grünteepulvers benötigt. Das Pulver wird in die Schale oder Tasse gegeben und mit frischem heißem Wasser gut verrührt, traditionellerweise mit dem Bambusbesen (genannt Chasen) schaumig geschlagen. Statt Bambusbesen eignet sich auch ein batteriebetriebener Milchaufschäumer. Wie bei Tees gewohnt, soll das Wasser beim Übergießen nicht mehr kochen oder sieden, sondern einige Minuten abgekühlt sein und 80 Grad nicht übersteigen.

Das Grünteepulver eignet sich übrigens nicht nur zum Teetrinken. Es gibt dafür originelle Rezepte zur Herstellung von Smoothies und als Zugabe in Backwerken.